Logo Kulturbonus
Logo Musik in Kirchen

Gefoerdert vom Land Niedersachsen, Ministerium f. Wissenschaft u. Kultur Der Landschaftsverband Südniedersachsen e. V. ist ein kommunaler Verband für regionale Kulturförderung. Er fördert und entwickelt das Kulturleben in Südniedersachsen durch Beratung, Zuschüsse und eigene Projekte. Er wird finanziert durch eine regelmäßige Spende der VGH-Versicherungen, das Land Niedersachsen und seine Mitglieder.

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft Übersicht und Links zu den anderen niedersächsischen Landschaftsverbänden: www.allvin.de. Die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe liegen in Nordrhein-Westfalen und sind nur bedingt mit den niedersächsischen Verbänden vergleichbar.


Startseite  |  Der Verband   |   Förderung   |   Eigenprojekte   |   Publikationen  |   Kontakt Impressum Sitemap

Aktuell

06.11.2014 – Am Tag der jährlichen Mitgliederversammlung wird der Landschaftsverband auch den „1. Kulturmarkt Südniedersachsen“ veranstalten. Dieser findet am Mittwoch 19. November 2014 ab 13 Uhr in der Stadthalle Northeim statt. Kulturanbieter und -veranstalter aus Stadt und Landkreis Göttingen, den Landkreisen Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Goslar stellen sich vor. Der Kulturmarkt beginnt mit einem gemeinsamen Rundgang zu den einzelnen Info-Tischen der Kultureinrichtungen. Anschließend ist Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen von Informationen und Anbahnen von Kooperationen. Eingeladen sind alle, die sich für das Kulturleben in Südniedersachsen interessieren und engagieren: Mitglieder des Landschaftsverbandes, Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, ehren- wie hauptamtliche Kulturakteure. Dem Kulturmarkt schließt sich um 15 Uhr der Besuch und eine Ansprache von Landtagspräsident Busemann an sowie ein Rückblick des Verbandsvorsitzenden auf 25 Jahre Landschaftsverband. Die Veranstaltung endet mit der regulären Mitgliederversammlung. Anmeldeschluss ist der 14.11.2014. [Online-Anmeldung und weitere Informationen]

 

Szene Unterzeichnung Zielvereinbarung 18.12.2009

23.09.2014 – Die neue Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen für 2015 bis 2017 wurde abgeschlossen. Gegenüber den bisherigen Regelungen des abgelaufenen Förderzeitraums 2009-14 gibt es einige Veränderungen. [mehr]

Der Vorsitzende des Landschaftsverbandes, Adolf Frhr. von Wangenheim (Mitte), der Geschäftsführer Olaf Martin (links) und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic unterzeichnen am 22.09.2014 in Hannover die neue Zielvereinbarung

 

24.07.2014 – Die wahrscheinlich letzten Förderentscheidungen für das laufende Jahr 2014 wurden vom Vorstand in seiner Julisitzung getroffen. In einem Grundsatzbeschluss zur Förderung von Forschungsprojekten legte der Vorstand außerdem fest, dass diese gefördert werden können

30.04.2014 – Der Vorstand hat in seiner Aprilsitzung weitere Förderentscheidungen für 2014 getroffen. Ihm lagen 35 Anträge vor, deren Zuschusswünsche sich auf 128.000 € summierten. 22 Antragsteller erhielten Zusagen, die insgesamt 79.365 € umfassen. Die bedeutsamste Entscheidung war hier eine Strukturförderung für das Junge Theater Göttingen in Höhe von jährlich 10.000 € für die Jahre 2014 bis 2016; der Landschaftsverband trägt damit auch bei dieser wichtigen Kultureinrichtung zur Basisfinanzierung bei und anerkennt dessen Bedeutung für die Region. In gleicher Form und Intention erhalten bereits 36 weitere Kultureinrichtungen Südniedersachsens eine solche befristete Grundförderung, darunter fast alle größeren Kulturanbieter Göttingens. – Weitere Förderanträge für das laufende Jahr 2014 können bis zum 30. Juni eingereicht werden, die Entscheidungen hierzu werden Mitte Juli getroffen. [mehr]

 

01.03.2014 – Das Büro ist von Northeim nach Göttingen umgezogen und befindet sich jetzt im Gebäude der VGH-Regionaldirektion am Weender Tor. Ausschlaggebend hierfür war die Möglichkeit, durch diesen Umzug die Raumkosten von ca. 13.600  € im Jahr zu halbieren. Der satzungsmäßige Rechtssitz des Verbandes bleibt bis auf weiteres Northeim. Seit 1.3.2014 hat der Landschaftsverband die folgenden Adressdaten (E-Mail- und WWW-Adresse sowie die Bankverbindung bleiben unverändert): Berliner Straße 4, 37073 Göttingen; Telefon 0551 63443264, Telefax 0551 63443265.

 

31.01.2014 – 25 Jahre Landschaftsverband: Am 31. Januar 1989 fand in Northeim die Gründungsversammlung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen statt (zunächst mit dem Namen „Kulturförderung in Südniedersachsen e. V.“). Gründungsmitglieder waren die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft, die Landkreise Göttingen, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie die Stadt Göttingen. Von der ersten öffentlich vorgetragenen Idee bis zur Gründung des neuen Verbandes hatte es siebeneinhalb Jahre gedauert. Prof. D. Eduard Lohse (C.-G. Landschaft, Vorsitzender), Oberkreisdirektor Friedrich-Karl Böttcher (Osterode a. H.) und Landrat Axel Endlein (Northeim) bildeten den ersten Vorstand.

Aus diesem Anlass erhöht der Landschaftsverband 2014 jeden Zuschuss um eine „Jubiläumsgabe“ von 25 € und verzichtet stattdessen auf die sonst übliche Festveranstaltung, eine Jubiläumsschrift oder ähnliches. Auf der regulären Mitgliederversammlung am Ende des Jahres wird der 25. Geburtstag noch einmal im Mittelpunkt stehen.

 

28.01.2014 – In der Januarsitzung des Vorstandes wurden im zweiten Durchgang für 2014 weitere Förderentscheidungen getroffen.

 

verkleinerte Ansicht des FAZ-Artikels24.01.2014 – Der parlamentarische „Abend der Landschaften“, den die AG der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen (ALLviN) alle zwei Jahre im Restaurant des Hannoverschen Landtags organisiert, war sehr gut besucht. In einer Modenschau wurden die Ergebnisse einer Auseinandersetzung mit Schaumburger Trachten präsentiert. Kulturministerin Heinen-Kljajic bekannte sich zum Regionalitätsprinzip in der Kulturförderung. Und sogar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde über die Veranstaltung berichtet.

 

Mini-Ansicht Titel _Musik in Kirchen 2014_10.01.2014 – Zum zwölften Mal ist die Broschüre „Musik in Kirchen“ erschienen, in der eine Auswahl kirchenmusikalischer Termine geboten wird. Beginnend mit Konzerten am Neujahrstag werden etwa 230 Termine für das ganze Jahr 2014 angeführt. Die Broschüre liegt kostenlos in den Tourist-Informationen, Büchereien und größeren Kirchen der Region aus. Gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlags (1,45 €, 11x21 cm) ist sie auch direkt beim Landschaftsverband erhältlich (Neustadt 53/54, 37154 Northeim). [mehr]
 

Titel Kulturbonus-Heft 201202.01.2014 – Die neue Ausgabe des Kulturbonus-Gutscheinheftes für 2014 ist erhältlich. Der Preis liegt bei 10,00 €. Der Inhalt wurde aktualisiert, der Umfang ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleich geblieben. Das Verkaufsstellennetz wurde etwas konsolidiert. [mehr]
 

Eine Auswahl von älteren Meldungen und Mitteilungen:

04.11.2013 – Sind Kulturprojekte attraktiv für die Kinder- und Jugendarbeit, weil pädagogische Bildungsziele damit besser erreicht werden können? Sind Kinder und Jugendliche attraktiv für Kulturanbieter, weil sie das Publikum von morgen sind? Was ist Mittel, was der Zweck? Wie können Ehren- und Hauptamtliche aus den beiden Bereichen Kultur und Jugendarbeit am besten koopieren? Diesen und weiteren Fragen ging eine Tagung unter dem Titel „Jugendarbeit goes culture“ am Freitag 1. November 2013 im Göttinger Kulturzentrum musa nach. Gemeinsam mit dem Landesjugendamt und der Kreisjugendpflege Northeim hatte der Landschaftsverband zwischen 10 und 17 Uhr ein Programm mit interessanten Referenten und Projektvorstellungen organisiert. [Online-Dokumentation der Tagung]

 

25.07.2013 – Der Jahresbericht 2011/2012 liegt nunmehr vor. Wegen des Zeitaufwands für seine Erstellung erscheint er nur jedes zweite Jahr. Die aktuelle Ausgabe stellt auf 76 Seiten das Verbandsgeschehen, die Zuschussförderung und die Eigenprojekte des Landschaftsverbandes in den Jahren 2011 und 2012 dar. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die nach einer längeren Diskussionsphase festgelegte neue Förderpolitik mit ihren Zielsetzungen. Der Jahresbericht enthält außerdem

Titelblatt Jahresbericht 2011/12

Der Jahresbericht ist als PDF-Datei (5,3 MB) oder in gebundener Form bei der Geschäftsstelle gegen Einsendung eines mit 1,45 € frankierten Rückumschlags (DIN C 4 bzw. 23 x 32 cm) verfügbar.

 

Annika Jühne02.04.2013 – Seit Anfang April arbeitet die Projektreferentin beim Landschaftsverband, Annika Jühne, mit einem größeren Stellenumfang und übernimmt einen Teil der Aufgaben der ausgeschiedenen Verwaltungsangestellten. Anfang 2009 war sie nach einer öffentlichen Ausschreibung für die Betreuung des Projekts „Kulturforschung Südniedersachsen“ befristet eingestellt worden. Nach dessen Abschluss konnte ihr nur eine 25%-Stelle (ca. 10 Wochenstunden) beim Landschaftsverband angeboten werden, die jetzt auf eine 60%-Stelle (ca. 24 Wochenstd.) ausgeweitet wurde. Im Zuge dieser Umstellungen wird in der Geschäftsstelle versucht, den Anteil der Verwaltungsarbeiten weiter zu reduzieren – Stichwort „papierloses Büro“ –, um für Beratung, Bearbeitung von Förderanträgen und -verfahren sowie Betreuung von Projekten zur Verfügung zu stehen. Der fachliche Schwerpunkt von Annika Jühne liegt dabei in den Bereichen Museumsarbeit und Heimatpflege sowie dem Management des „Kulturbonus“-Projekts.

 

Ingrid Denecke28.02.2013 – Nach über 20 Jahren verlässlichem Einsatz in der Geschäftsstelle hat jetzt die Verwaltungsangestellte Ingrid Denecke altersbedingt ihre Tätigkeit beim Landschaftsverband beendet. Für Viele war ihre Stimme das Erste, was sie vom Landschaftsverband hörten: Ingrid Denecke nahm in der Regel die Anrufe entgegen - und mit der Zeit konnte sie einen Großteil der Fragen gleich selbst beantworten. Die Erstbearbeitung eingehender Förderanträge, die Buchführung und Aktenverwaltung waren weitere ihrer regelmäßigen Aufgaben. Dabei bewies sie immer wieder, dass Erfahrung und ein gutes Gedächtnis für das Finden irgendwelcher Vorgänge wichtiger sein können als große Festplatten und gute Suchfunktionen... Bevor sie im Juni 1992 zum Landschaftsverband kam, hatte Ingrid Denecke in der Verwaltung der Philosophischen Fakultät an der Universität Göttingen gearbeitet. Sie erlebte noch den Übergang von der turbulenten Gründungsphase des Landschaftsverbandes hin zur allmählichen Konsolidierung und Klärung seines Selbstverständnisses. Am Beginn war noch die Texterstellung mittels Schreibmaschine der Standard; souverän bewältigte sie die folgenden Umbrüche, die die Einführung des PC (1993), der Wechsel zur Mac-Plattform (1996), die Nutzung des Internets (ab 1997) und zum Teil recht komplexer Software (Filemaker-Datenbanken) mit sich brachten. Mit Mutterwitz und gesundem Menschenverstand gesegnet, war sie bei alledem selten aus dem inneren Gleichgewicht zu bringen. Deshalb ist ihr zuzutrauen, dass sie sich in der jetzt beginnenden Lebensphase weder „zur Ruhe setzt“ noch in hektische Betriebsamkeit verfällt. In jedem Fall wird sie künftig aber mehr Zeit für ihre Familie - vor allem ihre Enkel - und vielleicht auch für den Partnerschaftsverein Tourlaville-Northeim haben, in dem sie sich schon seit langem ehrenamtlich engagiert. Wir wünschen ihr in den kommenden Jahren alles für sie Gute!

 

25.01.2013 – Die Tagung „Kultur + Tourismus = Kulturtourismus?“, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturressort des Landkreises Holzminden durchgeführt wurde, stieß auf ein unerwartet großes Interesse. 80 Gäste fanden sich am 18. Januar im Weserrenaissance Schloss Bevern ein, um die Vorträge von Fachleuten anzuhören und zu diskutieren. [mehr]

 

12.12.2012 – Nach einer Förderzusage der Stiftung Niedersachsen und einer Ausschreibung startete im November das Projekt „Digitale Inventarisierung in Museen Südniedersachsens“. Die folgenden Museen werden bei der elektronischen Erfassung ihrer Sammlungsobjekte bzw. Konvertierung ihres Karteikarten-Inventars unterstützt:

Zahl der Objekte...
zu inventari-sieren
im WWW zu präsentieren
Städtisches Museum Göttingen
9.000 €
6.000
--
Keramik.Um (Fredelsloh)
3.000 €
1.800
25
Museum Welfenschloss Herzberg
4.750 €
700
150
Historische Maschinenfabrik Königshütte (Bad Lauterberg i. H.)
3.800 €
6.000
1.000
Heimatmuseum Obernfeld
2.000 €
900
120
Stadtmuseum Einbeck
7.000 €
3.000
1.000
Das Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld
10.000 €
5.000
500

Logo Stiftung NiedersachsenIm November wurden mit diesen Museen Förderverträge abgeschlossen, die den vom Landschaftsverband zu erbringenden Finanzierungsanteil (zweite Spalte) und den Mindestumfang der Inventarisierung festlegen (dritte Spalte); darüber hinaus verpflichten sich die Museen, einen Teil ihrer Objektdaten im WWW-Portal „Kulturerbe Niedersachsen“ zu veröffentlichen (vierte Spalte). Die technische Betreuung des Projekts obliegt der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes mit Sitz in Göttingen. Das Projekt soll Ende 2013 abgeschlossen sein und umfasst ein Budget von insgesamt 46.000 €; es wird aus dem Zuschuss der Stiftung Niedersachsen in Höhe von 14.000 € und Eigenmitteln des Landschaftsverbandes finanziert, die aus der regionalisierten Kulturförderung des Landes Niedersachsen stammen.

Größere Darstellung und Erläuterung im PDF „Erläuterung der Förderpolitik ab 2013“ (Klicken für Download)19.09.2012 – Nach einem mehrmonatigen Diskussions- und Beratungsprozess hat der Vorstand am 17. September 2012 die Grundsatzdokumente für die Förderpolitik ab 2013 beschlossen. Erstmals wird damit versucht, ein konsistentes kulturpolitisches Zielsystem zu entwickeln und hieraus konkrete Vorgaben für die Förderentscheidungen des Verbandes abzuleiten. Ausgangs- und Bezugspunkt sind die im Rahmen des Projekts „Kulturforschung“ gewonnenen Erkenntnisse. Als neue Oberziele werden „Attraktivität steigern“, „Teilhabe ausweiten“ und „Vielfalt fördern“ festgelegt. In verschiedener Hinsicht wird dabei auch auf die Probleme des demografischen Wandels reagiert.

Größere Darstellung und Erläuterung im PDF „Erläuterung der Förderpolitik ab 2013“ (Klicken für Download)Das „Förderkonzept“ formuliert neben diesen Oberzielen das Selbstverständnis, die „Philosophie“ des Landschaftsverbandes. Die aus dem Förderkonzept abgeleiteten „Ziele“ sind so formuliert, dass deren Operationalisierung möglich ist und auf dieser Basis quantitative Indikatoren festgelegt werden können. Die „Mittelfristige Förderstrategie“ schlägt Indikatoren vor, die auf den Daten des Kulturforschungsprojekts beruhen, sowie konkrete Ideen für Initiativen und Schwerpunkte der Zuschussförderung – sozusagen das Regierungsprogramm. Die „Förderkriterien“ sind aus den vorgenannten Grundsatzdokumenten abgeleitet; sie dienen zur Orientierung für Antragsteller und sind Grundlage für Entscheidungen über Förderanträge.

[Texte aller Grundsatzdokumente]
[Erläuterung der Förderpolitik ab 2013 PDF 1,0 MB]

25.07.2012 – Die Dokumentation des „4. Regionalen Kulturgespräch“ vom 19.07.2012 im Göttinger Kulturzentrum musa liegt nun vor. Die eintägige Veranstaltung drehte sich mit Vorträgen und Fortbildungen rund um das Management und die Förderung von Kultur, 80 Personen nahmen daran teil. Veranstalter waren der Landschaftsverband Südniedersachsen und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS). [mehr]

 

Logo Festspielsommer Südniedersachsen26.04.2012 – Unter der Bezeichnung „Festspielsommer Südniedersachsen“ wurde jetzt eine Kooperation der Walkenrieder Kreuzgangkonzerte, der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und der Gandersheimer Domfestspiele der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Initiative hierzu ging vom Landschaftsverband aus. [mehr]

 

v. l. n. r.: Heiger Scholz, Wolfgang Nolte (Moderator), Heike Fliess, Bernd Häusler

13.12.2011 – „Kulturförderung in Zeiten der Haushaltskonsolidierung“ – so lautete das Thema der öffentlichen Podiumsdiskussion, die der Mitgliederversammlung in Seesen voranging. Warum muss immer zuerst bei der Kultur gespart werden? Sollte nicht auch die Kulturfinanzierung eine Pflichtaufgabe der Städte und Gemeinden sein?

Podiumsdiskussion 13.12.2011 Seesen: Scholz, Nolte, Fliess, HaeuslerBernd Häusler aus dem Niedersächsischen Innen-ministerium (MI) ist für die Kontrolle der kommunalen Haushalte zuständig und stellte klar, dass die Finanzkrise auf sämtliche Bereiche des kommunalen Handelns durchschlägt, nicht nur auf die Kultur. Und Heiger Scholz vom Niedersächsischen Städtetag (NST), dem Interessens-verband der Städte, erläuterte, dass es auch im Sozialbereich wichtige Aufgaben gibt, die nicht durch Gesetze geregelt, also für die Kommunen „freiwillig“ sind. Wenn man für die Kultur eine Verpflichtung einführen wolle, müsste vorgeschrieben werden, was als Kultur zu gelten hat und in welchem Umfang sie angeboten werden muss. Wahrscheinlich würden dann die Kommunen nur noch genau diese ihre Pflicht erfüllen, alles andere fände nicht mehr statt. Vor allem: Kein einziger zusätzlicher Euro stünde dadurch zur Verfügung.

Heike Fliess vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) warf ein, dass es nicht immer nur um die Sicherung des Bestehenden gehen könne. Sie wies auf das Kulturkonzept des Landes hin, das jetzt in einem offenen Prozess entwickelt werden soll; dabei sei durchaus auch mit dem Markieren von Lücken oder der Benennung von Alternativen zur bisherigen Kulturfinanzierung zu rechnen.

Weit über die Kulturpolitik hinaus wies schließlich die zentrale Frage, wie denn den Ursachen für die kommunale Finanzmisere beizukommen sei: Zu hohe Pflichtausgaben, die vom Bund vorgeschrieben werden? Ein reformbedürftiger Finanzausgleich zwischen den Kommunen? Eine im Vergleich mit anderen Bundesländern zu schwache Stellung der Kommunen? Für das Publikum wie die Diskutanten war schnell klar: Diese Probleme können nicht in dieser Runde, nicht im Rahmen der Kulturpolitik gelöst werden. Für die rund 60 Besucher der Veranstaltung gab es also im Detail einige interessante Erkenntnisse, aufs Große und Ganze gesehen aber doch eine Bestärkung in der Ratlosigkeit, ob und wie auf regionaler Ebene ein Weg aus der Krise möglich wäre.

Logo stille hunde

13.12.2011 – Auf der Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes wurde die Theatergruppe „stille hunde“ als neues Sonstiges Vereinsmitglied in den Landschaftsverband aufgenommen. Die nunmehr 36 Sonstigen Vereinsmitglieder bilden den Beirat und beraten den Vorstand sowie die Geschäftsführung in grundsätzlichen Fragen der Verbandsarbeit. Die stillen hunde – das sind Christoph Huber, Tasha Skowronek und Stefan Dehler – haben ein sehr vielseitiges Repertoire an Stücken für Erwachsene und Kinder, mit dem sie in den vergangenen Jahren bereits an vielen Orten in der Region aufgetreten sind.

06.07.2011 – Auch an dem nächsten Zuwendungsvertrag für das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) für die Jahre 2012 bis 2014 beteiligt sich der Landschaftsverband mit einem jährlichen Zuschuss von 10.000 €. Neben der Stadt und dem Landkreis Göttingen bringt der Landschaftsverband damit das Interesse der umliegenden Region an der Arbeit des GSO durch einen Finanzierungsbeitrag zum Ausdruck. Am 6. Juli 2011 wurde in Hannover der Vertrag durch Kulturministerin Wanka, Vertretern von Stadt, Landkreis und GSO sowie durch den Vorsitzenden des Landschaftsverbandes, Adolf Frhr. von Wangenheim, und den Geschäftsführer unterzeichnet. [Presseinformation des Nds. Kulturministeriums] [Homepage GSO]

27.06.2011 – Mit „Pionierland 2.0“ betitelte der Geschäftsführer ein radikales Gedankenspiel zur möglichen Entwicklung von Regionen mit schwindender Bevölkerung. Der Vortrag sorgte auf einer Tagung in Wolfenbüttel für lebhafte Diskussionen. [PDF Vortragstext]
 

12.05.2011 - Nachdem bereits im Vorstand, Beirat, mit den beteiligten Kultureinrichtungen und den Kulturämtern wichtige Ergebnisse diskutiert worden waren, ist jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz der Gesamtbericht zum Projekt „Kulturforschung Südniedersachsen“ veröffentlicht worden. Das 134-seitige Dokument wurde vom Zentrum für Kulturforschung erstellt und kann hier als PDF heruntergeladen werden (4,2 MB).

Geschäftsführer Olaf Martin trägt einige der wichtigen Ergebnisse vor.
Der stellvertretende Vorsitzende, Landrat Bernhard Reuter: „Die Altersgruppe 50+ wird in den nächsten Jahren noch größer, mittelfristig kann das die Besucherzahlen stabilisieren. Für den langfristigen Erfolg muss man aber die heute jungen Menschen erreichen.“
Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck: „Die Einrichtungen sollten offensiver mit ihren Preisen werben. Handlungsbedarf sehe ich bei der Preisgestaltung für Familien.“

Das Forschungsprojekt war im Januar 2009 begonnen worden und hat 118.000 € gekostet, wovon das Land Niedersachsen 51.600 € in Form einer Projektförderung übernommen hat. In den nächsten Monaten wird zu prüfen sein, welche Konsequenzen daraus für die Kulturanbieter und -förderer gezogen werden müssen. [mehr]

 

25.11.2010 – Die Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes hat zum 1. Januar 2011 die Stadt Seesen als neues Ordentliches Mitglied aufgenommen. Nach der Samtgemeinde Oberharz, die bereits 1997 dem Verband beigetreten war, ist dies die zweite Kommune aus dem Landkreis Goslar. Gleichzeitig sind auch das Kulturforum Seesen e. V. und der Verein Konzerte an St. Andreas e. V. als Sonstige Mitglieder aufgenommen worden.

 

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft21.06.2010 – Der Landschaftsverband beteiligt sich an der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“, die von Transparency International angestoßen wurde und von wichtigen Dachorganisationen des gemeinnützigen Sektors – darunter auch der Deutsche Kulturrat – unterstützt wird. Sie schlägt gemeinnützigen Vereinen vor, in einer standardisierten Form Auskunft darüber zu geben, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Dazu werden zehn Punkte definiert, die auf der eigenen Website leicht zugänglich zu veröffentlichen sind. Die meisten dieser Informationen waren schon bisher auf den Internetseiten des Landschaftsverbandes verfügbar, die Unterseite „Der Verband“ wurde jetzt aber nach den Vorgaben der Initiative umgestaltet.

08.05.2008 – Seit 2005 nehmen die Landschaftsverbände für das Land Aufgaben der regionalen Kulturförderung wahr. Für die ersten drei Jahre wurde nun in allen Regionen eine erste Evaluierung durchgeführt. Die Daten wurden vom Kulturministerium zusammengefasst, bewertet und mit allen Beteiligten erörtert. Auf der Webseite der AG der Landschaften und Landschaftsverbände liegen hierzu weitergehende Informationen vor. Der Bericht des Landschaftsverbandes Südniedersachsen (PDF 340 KB) und die umfangreiche Datentabelle (Exceldatei 425 KB) enthalten die ausführlichen regionalen Evaluierungsdaten.

21.04.2008 – Die Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung führte am 19. April 2008 eine Arbeitstagung für Heimatpfleger/innen im Landkreis Northeim durch. Hierzu stehen jetzt die folgenden Verweise und Dokumente zur Verfügung:
- Formblatt für die Ortsheimatpflege in Einbeck (Word-Datei 23 KB | PDF 55 KB)
- Leitlinien zur Heimatpflege im Landkreis Göttingen (PDF 120 KB)
- Faltblatt zur Information über Heimatpflege für Öffentlichkeitsarbeit vor Ort
- Buch „Heimatpflege zwischen Tradition und Moderne“ von Gerd Busse

28.11.2007 – Der demografische Wandel in Südniedersachsen und seine Auswirkungen auf das Kulturleben waren das zentrale Thema auf der Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes. Der Geschäftsführer fasste hierzu den Stand der Erkenntnisse in einem Vortrag zusammen. Außerdem wurde die Projekt- und Finanzplanung für 2008 beschlossen.

  Mini-Ansicht Vortragsfolie Nr. 8   Mini-Ansicht Vortragsfolie Nr. 16

05.04.2006 – Auf einer Tagung in der Akademie Loccum wurde der Frage nachgegangen, ob die niedersächsischen Landschaftsverbände „Motoren kulturgeprägter Regionalentwicklung“ sein können. Die Präsentation zum Vortrag und weitere Informationen sind hier zu finden.

 

24.05.2004 – Der Landschaftsverband Südniedersachsen wurde von der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ um eine Stellungnahme zum Thema „Umlandfinanzierung und interkommunale Zusammenarbeit“ gebeten. Die schriftliche Fassung der Stellungnahme mit ergänzenden Informationen ist hier zu finden.