Logo Kulturbonus
Logo Musik in Kirchen

Gefoerdert vom Land Niedersachsen, Ministerium f. Wissenschaft u. Kultur Der Landschaftsverband Südniedersachsen e. V. ist ein kommunaler Verband für regionale Kulturförderung. Er fördert und entwickelt das Kulturleben in Südniedersachsen durch Beratung, Zuschüsse und eigene Projekte. Er wird finanziert durch eine regelmäßige Spende der VGH-Versicherungen, das Land Niedersachsen und seine Mitglieder.

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft Übersicht und Links zu den anderen niedersächsischen Landschaftsverbänden: www.allvin.de. Die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe liegen in Nordrhein-Westfalen und sind nur bedingt mit den niedersächsischen Verbänden vergleichbar.


Startseite  |  Der Verband   |   Förderung   |   Eigenprojekte   |   Publikationen  |   Kontakt Impressum Sitemap

Aktuell

Der nächste Abgabetermin für Förderanträge ist Donnerstag 30. Juni 2016. [mehr]

 

Titel Jahresbericht 2013/2014/2015 29.04.2016 – Der Jahresbericht des Landschaftsverbandes für 2013, 2014 und 2015 liegt vor. Wegen des Zeitaufwands für seine Erstellung erscheint der Jahresbericht des Landschaftsverbandes nicht in jedem Jahr. Der 2015 vom Landschaftsverband organisierte Prozess der Projektfindung für das „TRAFO“-Programm führte dazu, dass der Jahresbericht dieses Mal sogar drei Jahre umfasst. Er stellt auf 92 Seiten das Verbandsgeschehen, die Zuschussförderung und die Eigenprojekte des Landschaftsverbandes dar.

Schwerpunkte dieser Ausgabe sind

Der Jahresbericht enthält außerdem

Der Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden. Druckexemplare sind gegen Einsendung eines mit 1,45 € frankierten Rückumschlags (DIN C 4 bzw. 23 x 32 cm) in der Geschäftsstelle erhältlich.

 

21.04.2016 – Der Vorstand hat weitere Förderentscheidungen für 2016 getroffen. [mehr]

 

Logo Kulturstiftung des Bundes28.01.2016 – Ab 2016 wird die Kulturstiftung des Bundes (KSB) im Rahmen des mehrjährigen Förderprogramms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ neue Kooperationsmodelle und Arbeitsformen von Kulturinstitutionen unterstützen. In Südniedersachsen als einer von vier Modellregionen wurden drei Projekte für eine Förderung ausgewählt, womit insgesamt 2,89 Mio. Euro Fördermittel in die Region fließen werden. Der Landschaftsverband hatte im ersten Halbjahr 2015 die Projektsuche und -entwicklung organisiert und dafür bereits einen Zuschuss der KSB erhalten. [mehr]

 

Silvia Engelhardt08.12.2015 – Annika Jühne, Projektreferentin beim Landschaftsverband, befindet sich in Mutterschutz und Elternzeit. Sie wird voraussichtlich wieder ab Juli 2016 und mit vermindertem Stellenumfang in die Geschäftsstelle zurückkehren. Frau Jühne wird ab dem 1. Januar 2016 vertreten durch unsere neue Mitarbeiterin Silvia Engelhardt.

 

08.12.2015 – Die Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes hat weitreichende Änderungen an der Satzung, der Beitagsordnung und den Stimmrechten beschlossen. Anlass war die Auflösung des Museumsverbundes Südniedersachsen e. V. und die bevorstehende Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode.

Der Rückblick auf die vielfach vorbildliche Museumsförderung des Verbundes stand daher am Beginn der Versammlung. Der scheidende Vorsitzende des Museumsverbundes, Prof. Dr. Gerhard Ströhlein, und der Geschäftsführer des niedersächsischen Landesverbandes der Museen, Hans Lochmann, würdigten die Arbeit des Museumsverbundes, die sie über viele Jahre begleitet hatten. Um ab 2016 diese zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen, waren umfangreiche Änderungen an der Satzung des Landschaftsverbandes nötig – und eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.Foto Astrid Vettel Für die meisten kommunalen Mitglieder des Landschaftsverbandes führt dies aber nicht zu Ausgabensteigerungen, weil sie andererseits den Mitgliedsbeitrag beim Museumsverbund sparen. Die zusätzlichen Einnahmen erlauben dem Landschaftsverband, dass die bisherige Museumsberaterin des Verbundes, Astrid Vettel, dauerhaft übernommen werden kann. Jene fünf Mitglieder des Museumsverbundes, die bisher kein Mitglied im Landschaftsverband waren, wurden in den Verband aufgenommen: Die Stadt Alfeld, die Gemeinde Obernfeld mit ihrem Heimatmuseum, das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen, das Fagus-Werk in Alfeld und das Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Ein weiterer Grund für die neue Beitragsordnung war die bevorstehende Fusion der beiden Landkreise Göttingen und Osterode. Bisher zahlten alle vier Landkreise den gleichen Beitrag in den Landschaftsverband. Nach der Fusion werden aber die Unterschiede der drei verbleibenden Landkreise (Holzminden, Northeim und neuer Landkreis Göttingen) bei Einwohnerzahl und Finanzkraft sehr groß sein. Die Beiträge der Landkreise werden daher künftig – ebenso wie jene der Städte und Gemeinden – nach der Größe gestaffelt.

Außerdem wurde Bürgermeisterin Franziska Schwarz aus Bad Gandersheim als weiteres Vorstandsmitglied berufen und der Kunstverein Göttingen als Beiratsmitglied aufgenommen.

 

Am Stand des Kulturzentrums Schloss Bevern beim 2. Kulturmarkt - Bildrechte: Inga Schauenberg08.12.2015 – Nach dem Erfolg des ersten Kulturmarkts 2014 in Northeim fand nun der „2. Kulturmarkt Südniedersachsen“ am 7.  Dezember 2015 im Historischen Rathaus von Duderstadt statt. Kulturanbieter und -veranstalter aus Stadt und Landkreis Göttingen, den Landkreisen Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Goslar stellten sich vor. Es gab Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen von Informationen und Anbahnen von Kooperationen. Anschließend tagte am selben Ort die Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes und traf weitreichende Entscheidungen. Bildrechte: Inga Schauenberg [mehr]

 

09.06.2015 – Der Jahresbericht 2013/2014 wird mit jenem für 2015 zusammengefasst und im Frühjahr 2016 vorliegen, weil die Geschäftsstelle durch umfangreiche Aufgaben, die der Landschaftsverband für die Bundeskulturstiftung wahrnimmt, 2015 sehr ausgelastet ist (siehe oben).

Eine Auswahl von älteren Meldungen und Mitteilungen:

Szene Unterzeichnung Zielvereinbarung 18.12.2009

23.09.2014 – Die neue Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen für 2015 bis 2017 wurde abgeschlossen. Gegenüber den bisherigen Regelungen des abgelaufenen Förderzeitraums 2009-14 gibt es einige Veränderungen. [mehr]

Der Vorsitzende des Landschaftsverbandes, Adolf Frhr. von Wangenheim (Mitte), der Geschäftsführer Olaf Martin (links) und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic unterzeichnen am 22.09.2014 in Hannover die neue Zielvereinbarung

 

24.07.2014 – Die wahrscheinlich letzten Förderentscheidungen für das laufende Jahr 2014 wurden vom Vorstand in seiner Julisitzung getroffen. In einem Grundsatzbeschluss zur Förderung von Forschungsprojekten legte der Vorstand außerdem fest, dass diese gefördert werden können

01.03.2014 – Das Büro ist von Northeim nach Göttingen umgezogen und befindet sich jetzt im Gebäude der VGH-Regionaldirektion am Weender Tor. Ausschlaggebend hierfür war die Möglichkeit, durch diesen Umzug die Raumkosten von ca. 13.600  € im Jahr zu halbieren. Der satzungsmäßige Rechtssitz des Verbandes bleibt bis auf weiteres Northeim. Seit 1.3.2014 hat der Landschaftsverband die folgenden Adressdaten (E-Mail- und WWW-Adresse sowie die Bankverbindung bleiben unverändert): Berliner Straße 4, 37073 Göttingen; Telefon 0551 63443264, Telefax 0551 63443265.
 

31.01.2014 – 25 Jahre Landschaftsverband: Am 31. Januar 1989 fand in Northeim die Gründungsversammlung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen statt (zunächst mit dem Namen „Kulturförderung in Südniedersachsen e. V.“). Gründungsmitglieder waren die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft, die Landkreise Göttingen, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie die Stadt Göttingen. Von der ersten öffentlich vorgetragenen Idee bis zur Gründung des neuen Verbandes hatte es siebeneinhalb Jahre gedauert. Prof. D. Eduard Lohse (C.-G. Landschaft, Vorsitzender), Oberkreisdirektor Friedrich-Karl Böttcher (Osterode a. H.) und Landrat Axel Endlein (Northeim) bildeten den ersten Vorstand.

Aus diesem Anlass erhöht der Landschaftsverband 2014 jeden Zuschuss um eine „Jubiläumsgabe“ von 25 € und verzichtet stattdessen auf die sonst übliche Festveranstaltung, eine Jubiläumsschrift oder ähnliches. Auf der regulären Mitgliederversammlung am Ende des Jahres wird der 25. Geburtstag noch einmal im Mittelpunkt stehen.

 

verkleinerte Ansicht des FAZ-Artikels24.01.2014 – Der parlamentarische „Abend der Landschaften“, den die AG der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen (ALLviN) alle zwei Jahre im Restaurant des Hannoverschen Landtags organisiert, war sehr gut besucht. In einer Modenschau wurden die Ergebnisse einer Auseinandersetzung mit Schaumburger Trachten präsentiert. Kulturministerin Heinen-Kljajic bekannte sich zum Regionalitätsprinzip in der Kulturförderung. Und sogar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde über die Veranstaltung berichtet.

 

 

Ingrid Denecke28.02.2013 – Nach über 20 Jahren verlässlichem Einsatz in der Geschäftsstelle hat jetzt die Verwaltungsangestellte Ingrid Denecke altersbedingt ihre Tätigkeit beim Landschaftsverband beendet. Für Viele war ihre Stimme das Erste, was sie vom Landschaftsverband hörten: Ingrid Denecke nahm in der Regel die Anrufe entgegen - und mit der Zeit konnte sie einen Großteil der Fragen gleich selbst beantworten. Die Erstbearbeitung eingehender Förderanträge, die Buchführung und Aktenverwaltung waren weitere ihrer regelmäßigen Aufgaben. Dabei bewies sie immer wieder, dass Erfahrung und ein gutes Gedächtnis für das Finden irgendwelcher Vorgänge wichtiger sein können als große Festplatten und gute Suchfunktionen... Bevor sie im Juni 1992 zum Landschaftsverband kam, hatte Ingrid Denecke in der Verwaltung der Philosophischen Fakultät an der Universität Göttingen gearbeitet. Sie erlebte noch den Übergang von der turbulenten Gründungsphase des Landschaftsverbandes hin zur allmählichen Konsolidierung und Klärung seines Selbstverständnisses. Am Beginn war noch die Texterstellung mittels Schreibmaschine der Standard; souverän bewältigte sie die folgenden Umbrüche, die die Einführung des PC (1993), der Wechsel zur Mac-Plattform (1996), die Nutzung des Internets (ab 1997) und zum Teil recht komplexer Software (Filemaker-Datenbanken) mit sich brachten. Mit Mutterwitz und gesundem Menschenverstand gesegnet, war sie bei alledem selten aus dem inneren Gleichgewicht zu bringen. Deshalb ist ihr zuzutrauen, dass sie sich in der jetzt beginnenden Lebensphase weder „zur Ruhe setzt“ noch in hektische Betriebsamkeit verfällt. In jedem Fall wird sie künftig aber mehr Zeit für ihre Familie - vor allem ihre Enkel - und vielleicht auch für den Partnerschaftsverein Tourlaville-Northeim haben, in dem sie sich schon seit langem ehrenamtlich engagiert. Wir wünschen ihr in den kommenden Jahren alles für sie Gute!

 

25.01.2013 – Die Tagung „Kultur + Tourismus = Kulturtourismus?“, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturressort des Landkreises Holzminden durchgeführt wurde, stieß auf ein unerwartet großes Interesse. 80 Gäste fanden sich am 18. Januar im Weserrenaissance Schloss Bevern ein, um die Vorträge von Fachleuten anzuhören und zu diskutieren. [mehr]

 

12.12.2012 – Nach einer Förderzusage der Stiftung Niedersachsen und einer Ausschreibung startete im November das Projekt „Digitale Inventarisierung in Museen Südniedersachsens“. Die folgenden Museen werden bei der elektronischen Erfassung ihrer Sammlungsobjekte bzw. Konvertierung ihres Karteikarten-Inventars unterstützt:

Zahl der Objekte...
zu inventari-sieren
im WWW zu präsentieren
Städtisches Museum Göttingen
9.000 €
6.000
--
Keramik.Um (Fredelsloh)
3.000 €
1.800
25
Museum Welfenschloss Herzberg
4.750 €
700
150
Historische Maschinenfabrik Königshütte (Bad Lauterberg i. H.)
3.800 €
6.000
1.000
Heimatmuseum Obernfeld
2.000 €
900
120
Stadtmuseum Einbeck
7.000 €
3.000
1.000
Das Oberharzer Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld
10.000 €
5.000
500

Logo Stiftung NiedersachsenIm November wurden mit diesen Museen Förderverträge abgeschlossen, die den vom Landschaftsverband zu erbringenden Finanzierungsanteil (zweite Spalte) und den Mindestumfang der Inventarisierung festlegen (dritte Spalte); darüber hinaus verpflichten sich die Museen, einen Teil ihrer Objektdaten im WWW-Portal „Kulturerbe Niedersachsen“ zu veröffentlichen (vierte Spalte). Die technische Betreuung des Projekts obliegt der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes mit Sitz in Göttingen. Das Projekt soll Ende 2013 abgeschlossen sein und umfasst ein Budget von insgesamt 46.000 €; es wird aus dem Zuschuss der Stiftung Niedersachsen in Höhe von 14.000 € und Eigenmitteln des Landschaftsverbandes finanziert, die aus der regionalisierten Kulturförderung des Landes Niedersachsen stammen.

 

Größere Darstellung und Erläuterung im PDF „Erläuterung der Förderpolitik ab 2013“ (Klicken für Download)19.09.2012 – Nach einem mehrmonatigen Diskussions- und Beratungsprozess hat der Vorstand am 17. September 2012 die Grundsatzdokumente für die Förderpolitik ab 2013 beschlossen. Erstmals wird damit versucht, ein konsistentes kulturpolitisches Zielsystem zu entwickeln und hieraus konkrete Vorgaben für die Förderentscheidungen des Verbandes abzuleiten. Ausgangs- und Bezugspunkt sind die im Rahmen des Projekts „Kulturforschung“ gewonnenen Erkenntnisse. Als neue Oberziele werden „Attraktivität steigern“, „Teilhabe ausweiten“ und „Vielfalt fördern“ festgelegt. In verschiedener Hinsicht wird dabei auch auf die Probleme des demografischen Wandels reagiert.

Größere Darstellung und Erläuterung im PDF „Erläuterung der Förderpolitik ab 2013“ (Klicken für Download)Das „Förderkonzept“ formuliert neben diesen Oberzielen das Selbstverständnis, die „Philosophie“ des Landschaftsverbandes. Die aus dem Förderkonzept abgeleiteten „Ziele“ sind so formuliert, dass deren Operationalisierung möglich ist und auf dieser Basis quantitative Indikatoren festgelegt werden können. Die „Mittelfristige Förderstrategie“ schlägt Indikatoren vor, die auf den Daten des Kulturforschungsprojekts beruhen, sowie konkrete Ideen für Initiativen und Schwerpunkte der Zuschussförderung – sozusagen das Regierungsprogramm. Die „Förderkriterien“ sind aus den vorgenannten Grundsatzdokumenten abgeleitet; sie dienen zur Orientierung für Antragsteller und sind Grundlage für Entscheidungen über Förderanträge.

[Texte aller Grundsatzdokumente]
[Erläuterung der Förderpolitik ab 2013 PDF 1,0 MB]

 

v. l. n. r.: Heiger Scholz, Wolfgang Nolte (Moderator), Heike Fliess, Bernd Häusler

13.12.2011 – „Kulturförderung in Zeiten der Haushaltskonsolidierung“ – so lautete das Thema der öffentlichen Podiumsdiskussion, die der Mitgliederversammlung in Seesen voranging. Warum muss immer zuerst bei der Kultur gespart werden? Sollte nicht auch die Kulturfinanzierung eine Pflichtaufgabe der Städte und Gemeinden sein?

Podiumsdiskussion 13.12.2011 Seesen: Scholz, Nolte, Fliess, HaeuslerBernd Häusler aus dem Niedersächsischen Innen-ministerium (MI) ist für die Kontrolle der kommunalen Haushalte zuständig und stellte klar, dass die Finanzkrise auf sämtliche Bereiche des kommunalen Handelns durchschlägt, nicht nur auf die Kultur. Und Heiger Scholz vom Niedersächsischen Städtetag (NST), dem Interessens-verband der Städte, erläuterte, dass es auch im Sozialbereich wichtige Aufgaben gibt, die nicht durch Gesetze geregelt, also für die Kommunen „freiwillig“ sind. Wenn man für die Kultur eine Verpflichtung einführen wolle, müsste vorgeschrieben werden, was als Kultur zu gelten hat und in welchem Umfang sie angeboten werden muss. Wahrscheinlich würden dann die Kommunen nur noch genau diese ihre Pflicht erfüllen, alles andere fände nicht mehr statt. Vor allem: Kein einziger zusätzlicher Euro stünde dadurch zur Verfügung.

Heike Fliess vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) warf ein, dass es nicht immer nur um die Sicherung des Bestehenden gehen könne. Sie wies auf das Kulturkonzept des Landes hin, das jetzt in einem offenen Prozess entwickelt werden soll; dabei sei durchaus auch mit dem Markieren von Lücken oder der Benennung von Alternativen zur bisherigen Kulturfinanzierung zu rechnen.

Weit über die Kulturpolitik hinaus wies schließlich die zentrale Frage, wie denn den Ursachen für die kommunale Finanzmisere beizukommen sei: Zu hohe Pflichtausgaben, die vom Bund vorgeschrieben werden? Ein reformbedürftiger Finanzausgleich zwischen den Kommunen? Eine im Vergleich mit anderen Bundesländern zu schwache Stellung der Kommunen? Für das Publikum wie die Diskutanten war schnell klar: Diese Probleme können nicht in dieser Runde, nicht im Rahmen der Kulturpolitik gelöst werden. Für die rund 60 Besucher der Veranstaltung gab es also im Detail einige interessante Erkenntnisse, aufs Große und Ganze gesehen aber doch eine Bestärkung in der Ratlosigkeit, ob und wie auf regionaler Ebene ein Weg aus der Krise möglich wäre.

 

27.06.2011 – Mit „Pionierland 2.0“ betitelte der Geschäftsführer ein radikales Gedankenspiel zur möglichen Entwicklung von Regionen mit schwindender Bevölkerung. Der Vortrag sorgte auf einer Tagung in Wolfenbüttel für lebhafte Diskussionen. [PDF Vortragstext]
 

12.05.2011 - Nachdem bereits im Vorstand, Beirat, mit den beteiligten Kultureinrichtungen und den Kulturämtern wichtige Ergebnisse diskutiert worden waren, ist jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz der Gesamtbericht zum Projekt „Kulturforschung Südniedersachsen“ veröffentlicht worden. Das 134-seitige Dokument wurde vom Zentrum für Kulturforschung erstellt und kann hier als PDF heruntergeladen werden (4,2 MB).

Geschäftsführer Olaf Martin trägt einige der wichtigen Ergebnisse vor.
Der stellvertretende Vorsitzende, Landrat Bernhard Reuter: „Die Altersgruppe 50+ wird in den nächsten Jahren noch größer, mittelfristig kann das die Besucherzahlen stabilisieren. Für den langfristigen Erfolg muss man aber die heute jungen Menschen erreichen.“
Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck: „Die Einrichtungen sollten offensiver mit ihren Preisen werben. Handlungsbedarf sehe ich bei der Preisgestaltung für Familien.“

Das Forschungsprojekt war im Januar 2009 begonnen worden und hat 118.000 € gekostet, wovon das Land Niedersachsen 51.600 € in Form einer Projektförderung übernommen hat. In den nächsten Monaten wird zu prüfen sein, welche Konsequenzen daraus für die Kulturanbieter und -förderer gezogen werden müssen. [mehr]

 

 

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft21.06.2010 – Der Landschaftsverband beteiligt sich an der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“, die von Transparency International angestoßen wurde und von wichtigen Dachorganisationen des gemeinnützigen Sektors – darunter auch der Deutsche Kulturrat – unterstützt wird. Sie schlägt gemeinnützigen Vereinen vor, in einer standardisierten Form Auskunft darüber zu geben, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Dazu werden zehn Punkte definiert, die auf der eigenen Website leicht zugänglich zu veröffentlichen sind. Die meisten dieser Informationen waren schon bisher auf den Internetseiten des Landschaftsverbandes verfügbar, die Unterseite „Der Verband“ wurde jetzt aber nach den Vorgaben der Initiative umgestaltet.

08.05.2008 – Seit 2005 nehmen die Landschaftsverbände für das Land Aufgaben der regionalen Kulturförderung wahr. Für die ersten drei Jahre wurde nun in allen Regionen eine erste Evaluierung durchgeführt. Die Daten wurden vom Kulturministerium zusammengefasst, bewertet und mit allen Beteiligten erörtert. Auf der Webseite der AG der Landschaften und Landschaftsverbände liegen hierzu weitergehende Informationen vor. Der Bericht des Landschaftsverbandes Südniedersachsen (PDF 340 KB) und die umfangreiche Datentabelle (Exceldatei 425 KB) enthalten die ausführlichen regionalen Evaluierungsdaten.
 

28.11.2007 – Der demografische Wandel in Südniedersachsen und seine Auswirkungen auf das Kulturleben waren das zentrale Thema auf der Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes. Der Geschäftsführer fasste hierzu den Stand der Erkenntnisse in einem Vortrag zusammen. Außerdem wurde die Projekt- und Finanzplanung für 2008 beschlossen.

  Mini-Ansicht Vortragsfolie Nr. 8   Mini-Ansicht Vortragsfolie Nr. 16

05.04.2006 – Auf einer Tagung in der Akademie Loccum wurde der Frage nachgegangen, ob die niedersächsischen Landschaftsverbände „Motoren kulturgeprägter Regionalentwicklung“ sein können. Die Präsentation zum Vortrag und weitere Informationen sind hier zu finden.

 

24.05.2004 – Der Landschaftsverband Südniedersachsen wurde von der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ um eine Stellungnahme zum Thema „Umlandfinanzierung und interkommunale Zusammenarbeit“ gebeten. Die schriftliche Fassung der Stellungnahme mit ergänzenden Informationen ist hier zu finden.