Finanzen

Einnahmen und Ausgaben des Landschaftsverbandes

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den voraussichtlichen Jahresabschluss 2020 (Ist-Zahlen)

 

Einnahmen

Seit seiner Gründung finanziert sich der Verband im Wesentlichen aus drei Quellen:

1. Aus den Mitgliedsbeiträgen, wie jeder Verein. Unter den Mitgliedern haben die Beiträge der Kommunen den größten Anteil. Gemäß der Satzung ist die Zahl der Stimmen in der Mitgliederversammlung an die Höhe des Beitrages gekoppelt. Beitragsaufkommen ca. 146.000 € je Jahr.

2. Eine regelmäßige Spende der VGH Versicherungen. Hierbei handelt es sich um ein mäzenatisches Engagement zur Unterstützung der satzungsgemäßen Aufgaben des Landschaftsverbandes, das zu keinerlei Gegenleistungen werblicher oder anderer Art verpflichtet. Eine solche Spende – abgestuft nach Größe – erhalten alle Landschaftsverbände im Geschäftsgebiet der VGH. Spendenhöhe aktuell 204.000 €.

3. Das Land Niedersachsen fördert alle Landschaftsverbände institutionell. Die Höhe der Förderung berechnet sich zum einen aus einem „Sockelbetrag“ von knapp 50.000 €, den jeder Landschaftsverband erhält. Zum zweiten wird dieser um eine Umlage aufgestockt, die sich nach einem Schlüssel berechnet, der je zur Hälfte die Einwohnerzahl und die Fläche des Verbandsgebietes berücksichtigt. Mindestens 85 % dieser Umlage soll für Projektzuschüsse verwendet werden. Landesförderung 2020 insgesamt ca. 266.000 €.

 

Darüber hinaus stehen dem Landschaftsverband unregelmäßig und für besondere Zwecke Fördermittel zur Weiterleitung zur Verfügung. Deren Vergabe ist an besondere Richtlinien und Verfahrensregeln gebunden, die meist von der „normalen“ Projektförderung des Landschaftsverbandes abweichen. Diese Weiterleitungsmittel können ebenfalls vom Land, vom Bund oder anderen Institutionen stammen. 2020 betrifft dies Investitionsfördermittel und Corona-Sonderprogramme des Landes sowie Mittel der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, insgesamt ca. 366.000 €.

Hinzu kommen projektbezogene Zuschüsse und Einnahmen sowie in kleinerem Umfang Einnahmen aus Erstattungen u. ä., 2020 ca. 157.000 €.

Meist werden aus dem jeweiligen Vorjahr Mittel übertragen, die zum größten Teil durch Förderzusagen für verzögerte Projekte u. ä. gebunden sind, also keine „Überschüsse“ oder Rücklagen darstellen. Aus dem Jahr 2019 wurden 111.490 € nach 2020 übertragen.

Ausgaben

Für die Verwaltung – und damit die personenbezogenen Dienstleistungen wie Beratung – entstehen derzeit Ausgaben von ca. 257.000 €. Diese gliedern sich auf in die Kosten

...für fest angestelltes Personal (2,65 Vollzeitstellen-Äquivalente für 2020): ca. 203.000 €

...für sächlichen Verwaltungsaufwand wie Büromiete, Betriebskosten u. ä.: ca. 54.000 €

Für Projekte steht – einschließlich der aus dem Vorjahr übertragenen Mittel – ein Etat in Höhe von ca. 1.017.000 € zur Verfügung. Hiervon entfallen

...auf Museumsberatung und -projekte: ca. 85.000 €

...auf Eigenprojekte (z. B. Provenienzforschung, „DorfMuseumSchule“, Kulturbonus): ca. 103.000 €

...auf die Mittel für die Förderung von Kulturprojekten

    • aus Verbandsmitteln: ca. 213.000 €
    • aus regionalisierten Landesmitteln: 184.000 €
    • aus weitergeleiteten Landesmitteln für besondere Förderzwecke (Investititionen in kl. Kultureinrichtungen, Plattdeutsch, Corona-Sonderprogramme): ca. 338.000 €
    • aus weitergeleiteten Mitteln der Dt. Stiftung Engagement und Ehrenamt: ca. 94.000 €