Landschaftsverband Suedniedersachsen

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Struktur und Chancen der Nachfrage nach Kulturförderung
Analyse der Kulturförderung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen 1996/97

Dipl. Sozialwirt Gerhard Panzer, Univ.-Gesamthochschule Kassel

Eine Kulturregion lebt nicht zuletzt von Kulturprojekten der vielfältigsten Träger. Öffentliche oder Freie Projektträger initiieren Angebote, können diese aber oft nur realisieren, sofern sie durch Dritte gefördert werden. Es wurde anhand der beim Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. (LVS) während der Jahre 1996 und 1997 gestellten Anträge ein Ausschnitt der Nachfrage nach Zuschüssen zu Kulturangeboten in der Kulturregion Südniedersachsen erschlossen. Ziel war es dessen Bewilligungspraxis zu analysieren, um Gründe für erfolgreiche Förderung und deren Einflüsse auf die Kulturregion zu analysieren.

1. Profil der Zuschußnachfrage

Jährlich erreichen den Landschaftsverband etwa einhundert Projektanträge aus der Kulturregion Südniedersachsen. Für die Kulturförderer ist das Antragsaufkommen ein kaum zu beeinflussender externer Faktor. Die Anträge spiegeln die kulturellen Aktivitäten in der Region und sind deshalb Indikator für das regionale Kulturprofil, aber sie zeigen weiterhin auch, wofür die Projektträger Förderung benötigen.

Die Zuschußnachfrage beim Landschaftsverband ist gemessen an der Zahl der gestellten Anträge vom Jahr 1996 auf das Jahr 1997 um gut 20% gestiegen. Der erhöhte Förderbedarf ist durch drei finanzielle Dimensionen gekennzeichnet: die Antragshöhe beziffert die Finanzierungslücke, der Umfang der Kulturaktivität ist an den Projektgesamtkosten abzulesen und die Relation zwischen beiden faßt die Zuschußhöhe zusammen. Wie die von 1996 bis 1997 gewachsene Summe aller gestellten Anträge ausweist, ist der finanzielle Bedarf um 9% gestiegen. Da sich insgesamt die Zahl der Projekte vergrößert hat, sinkt die Höhe der 1997 pro Projekt beantragten Beträge im Durchschnitt auf ca. 5.700 DM und liegt damit um 600 DM niedriger als während des Vorjahres. Knapp ein Viertel mehr Projektträger bleibt 1997 mit seinen Antrag unter 6.000 DM. Die Projektgesamtkosten zeigen gleichwohl deutlich vergrößerte Kulturprojekte. Allerdings ist die 48prozentige Zunahme der Projektgesamtkosten zu korrigieren, da sie durch ein besonders kostspieliges Projekt verzerrt wird. Bereinigt beträgt die Steigerungsrate ca. 15%. In manchen Sparten wie der bildenden Kunst, der Literatur und den spartenübergreifenden Projekten häufen sich überdurchschnittliche finanzielle Projektgrößen während beider Jahre. Am Anteil der nachgefragten Förderbeträge in Relation zum finanziellen Umfang des Projektes ist abzulesen, daß Projektträger häufiger bestrebt sind die bei 50% Zuschußhöhe durch den LVS gezogene Grenze für förderungswürdige Projekte auszuschöpfen. 1997 steigt die Zahl der Anträge deren Zuschußanteil zwischen 41% und 50% liegt überproportional auf 27% an.

Den Zuschußbedarf melden 111 Projektträger durchschnittlich für 1,8 Projekte an. Ein kontinuierliches Klientel bilden 39% der Träger, die in beiden Jahren 68% der Anträge einreichen. Die restlichen 32% der Projekte stammen von Projektträgern, die nur in einem Jahr aktiv waren. 1996 waren es 23% und 1997 schon 38% der 111 Projektträger, ein um mehr als die Hälfte erweiterter Kreis von Antragstellern. Wird der formal-organisatorische Hintergrund der Projektträger ins Auge gefaßt, erweist sich als dominierende Rechtsform bei jedem zweiten Träger der eingetragene Verein (54%). Neben diesem größten Typus der Trägerschaft sind mit 18% die öffentlichen Institutionen wie Kulturämter von Kommunen und Landkreisen und mit 12% die Kirchengemeinden weitere wichtige Kulturveranstalter. Bis auf wenige Ausnahmen betätigen sich die Projektträger als Kulturvermittler, wofür sie mit Kulturschaffenden kooperieren.

Die als Projektträger auftretenden Landkreise und Kommunen der Region sind zu 75 bzw. 87% ordentliche Mitglieder des Landschaftsverbandes. Sie tragen auf diese Weise einen Teil der als Verein organisierten Förderinstitution, an der sich außerdem 20% der Vereine als sonstige Mitglieder beteiligen. Die LVS Mitglieder stellen 27% der aktiven Projektträger. Ihre hohe Aktivität drückt sich in einem Drittel aller Projektanträge aus, bei Mehrfachanträgen steigt der Anteil sogar auf etwa vierzig Prozent.

Der Zuschußbedarf verteilt sich nach seiner regionalen Herkunft auf die Landkreise der Region Südniedersachsen entsprechend ihrem demographisch-ökonomischen Potential, das auch die örtlichen Kulturaktivitäten bestimmt. Aus Göttingen stammen knapp die Hälfte der gestellten Anträge, aus Northeim etwa ein gutes Fünftel, aus Holzminden und Osterode am Harz je um die 12%. Da etwa 10% der Anträge für Kooperationsprojekte gestellt werden sind oft zwei, seltener drei oder vier Landkreise Nutznießer der Veranstaltungen. Aufschlußreich ist, daß der 1996 überproportionale Anteil von Anträgen aus Göttingen sich 1997 deutlich verringerte. Nach Anzahl und finanziellen Volumen der Projekte steigerten sich die Aktivitäten aus den anderen Landkreisen. Eine bedeutende Rolle für die Verschiebung der relativen Gewichte der Landkreise spielen dabei die Aktivitäten der Mitglieder des Landschaftsverbandes, deren Anteil an den aktiven Projektträgern sich erhöht hat, weil sie häufiger Anträge stellen.

Die inhaltlich-kulturelle Seite der gestellten Projektanträge zeigt, daß der Förderbedarf am häufigsten für 35% aller Projekte aus der Sparte Musik angemeldet wird. Nur halb so hoch, in der Größenordnung von 14 bis 17% der vorgelegten Anträge, bewegt sich das Niveau der anderen Kunstsparten wie bildende bzw. darstellende Kunst sowie der Geschichte und Heimatpflege. Literatur und spartenübergreifende Projekte machen gemessen an ihrer Häufigkeit je unter zehn Prozent der Projekte aus.

2. Profil der Bewilligungen

Die Kenntnis von einzelnen Merkmalen der Zuschußnachfrage ermöglicht es abzuschätzen, ob und inwieweit die Bewilligungspraxis des Landschaftsverbandes durch einzelne der zuvor unterschiedenen Projektmerkmale wesentlich beeinflußt wird. Dies geschieht anhand eines Vergleiches der Bewilligungsquoten nach finanziellen, formal-organisatorischen, räumlichen und qualitativ-kulturellen Faktoren, die zu einem Bewilligungsprofil in der Kulturregion zusammengefaßt werden.

Von den 206 durch den Landschaftsverband begutachteten Anträgen wurden 54% positiv beschieden. Die Quote variiert von Jahr zu Jahr, 1996 wurden insgesamt 51 Projekte bewilligt. Im folgenden Jahr waren es sogar 61 Projekte. Die Häufigkeit der Ausfallbürgschaften hat sich fast verdoppelt: wurde 1996 nur für 5% der Projekte eine Ausfallbürgschaft gewährt, so stieg der Anteil 1997 auf 9%. Vom Landschaftsverband wird dieser Typ der Förderung dann bevorzugt, wenn die Einnahmen eines Projektes sehr unsicher sind oder die bisherige Zusammenarbeit mit dem Projektträger keinen vorab bezahlten Zuschuß mit nachträglichen Verwendungsnachweisen rechtfertigt. Den in beiden Jahren bewilligten 112 Projekten stehen 46% abgelehnte Projekte gegenüber, daß sind 94 Projekte, von denen 42 aus dem Jahr 1996 und 52 aus 1997 stammen.

Die Analyse der Bewilligungsquoten für die bei der Zuschußnachfrage unterschiedenen finanziellen Dimensionen zeigt weder bei der Antragshöhe, den Projektgesamtkosten noch dem Zuschußanteil, daß Bewilligungen und Ablehnungen auf spezielle Beträge konzentriert sind. Projekte verschiedenster finanzieller Ausmaße haben demnach Chancen gefördert zu werden.

Da für alle Antragsniveaus die Bewilligungsquoten nur gering zwischen 52 und 56% schwanken, scheint die Höhe des beantragten Zuschusses kaum für Entscheidungen ausschlaggebend. Zwar sinkt der Anteil der Bewilligungen für hohe Anträge ab 6.000 DM von 43% (1996) auf 34% (1997). Aber daß nun zwei Drittel der Bewilligungen auf Anträge unter 6.000 DM entfallen, entspricht ihrem häufigeren Auftreten in der Zuschußnachfrage.

Für die verschiedenen Niveaus der Projektgesamtkosten schwanken die Förderquoten zwischen 46 und 63% stärker. Ein großes Volumen von Projekten schließt Bewilligungen nicht aus. Große Projekte mit hohen Projektgesamtkosten ab 80.000,- DM hatten mit einer Bewilligungsquote von 63% sogar sehr gute Chancen auf Förderung. Ebenfalls eine überdurchschnittliche Bewilligungs-quote (61%) kennzeichnet die stärkste Gruppe aller Projekte, deren Projektgesamtkosten unter 20.000 DM bleiben. Von allen Bewilligungen entfallen über die Hälfte (54%) auf Projekte unter 20.000 DM, wogegen von allen Ablehnungen ein etwa gleich großer Anteil (52%) auf Projekte mit Kosten über 20.000 DM entfallen.

Die Bewilligungschancen für die verschiedenen Niveaus prozentualer Zuschußhöhe weisen die größte Spanne von 33 bis 65% auf. Relativ hohe Zuschußanteile, die das vom LVS gesetzte Limit von 50% weitgehend ausschöpfen, haben sogar eine überdurchschnittliche Bewilligungsquote von 65%. Wird die Marke überschritten sinkt die Quote auf 33%. Aus diesen Beobachtungen ergeben sich für die Projektträger nur wenige eindeutige Hinweise für ihre finanzielle Projektplanung, um mit ihren Anträgen möglichst erfolgreich zu sein. Alles deutet auf eine primär individuelle Prüfung der Finanzierungspläne der einzelnen Anträge hin.

Nur ein Drittel der 111 Projektträger erzielt ausschließlich Erfolge mit seinen Anträgen beim Landschaftsverband. Es kennzeichnet vielmehr dessen Förderpraxis, daß 35% der Projektträger neben erhaltener Förderung auch Anträge abgelehnt bekamen. Ein knappes Drittel der Projektträger (32%) hatte gar keinen Erfolg beim Landschaftsverband, überwiegend versuchten sie es nur einmal und wurden abgelehnt. Die Projektträger bemühen sich zum einen durch LVS-Mitgliedschaft oder durch häufigeres stellen von Anträgen die Wahrscheinlichkeit zu steigern, für eines ihrer Projekte eine Förderung zu erhalten. Die Mitgliedschaft im Landschaftsverband verbesserte die Erfolgsquote der Anträge tatsächlich um etwa 10%. Die Bewilligungsquote der Mehrfachanträge liegt mit 58% geringer über dem Durchschnitt. Sie erreichte 1996 sogar 62% und sinkt im folgenden Haushaltsjahr durch weniger Bewilligungen auf 55% ab. Hingegen stieg der Anteil erfolgreicher Einzelanträge von nur knapp einem Drittel im Jahr 1996 auf 53% der gestellten Anträge 1997, wodurch fast das Niveau des Durchschnitts erreicht wird. Projektträger können durch häufige Anträge ihre finanzielle Unterstützung nicht automatisch steigern, da Erfolgen Ablehnungen folgen oder umgekehrt. Zwar ist diese Beobachtung noch nicht zu verallgemeinern, aber hinter ihr könnte das Bemühen des LVS stehen, den Kreis der Geförderten offen zu halten. Dauerförderungen sollen vermieden werden, um für neue Entwicklungen in der Kulturlandschaft ebenfalls freie Ressourcen zu haben.

Die Herkunft eines Projektträgers beeinflußt den Bewilligungserfolg ebenfalls, obgleich die durchschnittlichen Bewilligungsquoten in den Landkreisen Südniedersachsens zwischen 52 und 56% eng beieinander liegen. Die Anteile der Kreise an den Bewilligungen entsprechen damit recht gut dem regionalen Profil. In den einzelnen Jahren fallen die Quoten jedoch sehr unterschiedlich aus. Die 1996 vergleichsweise hohen Bewilligungsanteile von Holzminden (67%) und Göttingen (58%) werden wie auch der geringe Anteil von Osterode im Harz (45%) im folgenden Jahr durch gegenläufige Gewichtungen ausgeglichen. Sollten regionale Gesichtspunkte bei der Bewilligungspraxis eine Rolle spielen, dann zielen sie darauf ab, den Gewichten der Landkreise in der Förderung zu entsprechen. Dieses Bild bestätigt auch ein Blick auf die Höhe der ausgezahlten Zuschußbeträge, allerdings ist dabei der Landkreis Göttingen mit 54% besonders stark vertreten. Die im Landkreis Göttingen bewilligten Projekte umfassen 55% der angestoßenen Projektgesamtkosten.

Die kulturell-thematische Zuordnung eines Projektes zu einer Kultursparte beeinflußt die Erfolgschancen im Unterschied zur räumlichen Herkunft stärker, da die Spanne der durchschnittlichen Bewilligungsquoten für die einzelnen Kultursparten von maximal 67% bis minimal 35% sehr groß ist. Der Erfolg hängt nicht von der Anzahl der Projekte einer Sparte ab, denn die kleinste und die größte Sparte - Literatur und Musik - haben prozentual die häufigsten Bewilligungen. Die Besonderheit einer Sparte zeigt sich bei Literatur am 20%igen Anteil von Ausfallbürgschaften, der auf hohe ungesicherte Einnahmen für Projekte schließen läßt, was nur noch durch 24% Ausfallbürgschaften in der darstellende Kunst überboten wird. Die von Projektträgern für die Kultursparten nachgefragten Summen bestätigen die Anteile der Sparten, wie sie schon an der Projektanzahl abzulesen war.

Es gibt nicht nur hier, sondern für alle untersuchten Einflußgrößen - wie zu sehen war - keine eindeutigen Merkmale, um die bewilligten Projekte von den abgelehnten klar zu unterscheiden. Dennoch ist die Bewilligungspraxis keineswegs ohne Einwirkung auf die Kulturregion. Jedoch erweisen sich die Bewilligungen oft nur als Variationen der beobachteten Zuschußnachfrage. Sind die Einflüsse in einem Jahr eher stark, dann werden sie häufig im anderen Jahr, ob bewußt oder nicht sei dahingestellt, ausgeglichen. Sowohl finanzielle, organisatorische als auch räumlich-regionale Dimensionen sowie die Zugehörigkeit zu kulturellen Sparten spielen eine Rolle. Dabei wird deutlich, daß es oft eher von den Projekten nicht zu beeinflussende Faktoren sind, von denen der Erfolg abhängt, da übergeordnete regionale oder administrative Erwägungen wie die Höhe der zu vergebenden Fördermittel ausschlaggebend sind.

3. Förderpraxis des Landschaftsverbandes der Jahre 1996 und 1997

Der Landschaftsverband sah sich während der beiden untersuchten Jahre mit einer um 20% gesteigerten Antragszahl konfrontiert. 23% mehr Projektträger waren aktiv. Finanziell wurden um 9% höhere Zuschüsse für Projekte beantragt, die allerdings auch insgesamt größere Projektgesamtkosten hatten. Obgleich der 1997 reklamierte Zuschußbedarf in Relation zu den Projektgesamtkosten sich im Vergleich zum Vorjahr verringert hatte, reichte die um 6% geschrumpfte Summe der Zuschußbewilligungen nur noch um 43% der Anträge zu fördern. Im Jahr zuvor wurde noch die Hälfte der beantragten Zuschüsse durch eine Bewilligung erfüllt. Diese Tendenz bestätigen auch die Mittelwerte der Projektgesamtkosten für das jeweilige Haushaltsjahr. Sie steigen von 30.794 auf 37.666 DM. Dagegen sinkt der Mittelwert der beantragten Zuschüsse von 6.327 auf 5.727 DM ebenso wie die Mittelwerte der bewilligten Zuschüsse von 3.196 auf 2.728 DM. Es zeichnet sich damit eine scherenhafte Auseinanderentwicklung zwischen dem in den Anträgen geäußerten Bedarf der Kulturprojekte einerseits und dem leicht abgesunkenen Bewilligungsvolumen andererseits ab. Obwohl die Zuschußanträge nicht proportional mit den Projektgesamtkosten anstiegen, konnte daraus selbstverständlich nur im Rahmen der Finanzausstattung tatsächliche Förderung realisiert werden.

Gestellte Anträge in den Haushaltsjahren

Haushalt
Zahl der Anträge
Summe der Projektkosten
Summe der Anträge
Prozent PK/Anträge
Summe der Bewilligungen
Prozent Anträge/Bewil.
1996
93
2.863.845 DM
588.403 DM
20,54%
297.272 DM
50,52%
1997
113
4.256.287 DM
641.444 DM
15,07%
278.245 DM
43,37%
Saldo
20
1.392.442 DM
53.041 DM
 
19.027 DM
 
Zuwachs
21,05%
48,62%
9,01%
 
-6,4%
 

Die Analyse der Nachfrage hat vor allem gezeigt, das die Aktivitäten sich ausgeweitet haben. Für die Projektträger war eine häufigere Antragstellung, eine stärke Bindung an den Landschaftsverband, aber auch eine Erweiterung des Kreises der Antragstellenden festzustellen, die auf dessen stärkere Angewiesenheit auf Geldgeber wie den Landschaftsverband hindeuten. In der Kulturregion hat sich zugleich die Verteilung auf die Landkreise breiter gestreut. Das Gewicht der Kultursparten ist weitgehend geblieben.

Der Landschaftsverband orientiert sich mit seiner Förderpraxis an dieser erkennbaren Struktur der Kulturregion und sucht sie durch die Bewilligungsentscheidungen zu stärken. Er fällt seine Förderentscheidungen unter Berücksichtigung des regionalen Zusammenhanges der Kulturregion in der Kulturprojekte angesiedelt sind, daß gestattet ihm lokal begrenzte Blickwinkel und isolierte Betrachtungen aus einem Projekthorizont zu relativieren. Die dem LVS jährlich für Förderung verfügbaren Ressourcen waren nur leicht abgesunken, weshalb große Einschnitte 1996/97 nicht erforderlich waren. Aber der steigenden Nachfrage nach Förderung fehlt trotz häufigerem Einsatz von Ausfallbürgschaften das Gegenstück in erweiterten Fördermöglichkeiten.