Neufassung der Förderkriterien

07.07.2017 – Der Vorstand hat bei seiner Sommersitzung eine Neufassung der Förderkriterien des Landschaftsverbandes beschlossen. Er folgte damit in den meisten Punkten Vorschlägen des Beirats. Die wichtigsten Neuerungen:

1. Der Ausschluss eines bereits vom Land geförderten Projekts aus der Förderung des Landschaftsverbandes wird abgeschafft; stattdessen wurde festgelegt, dass Kultureinrichtungen, die eine Strukturförderung des Landschaftsverbandes erhalten, von diesem keine zusätzliche Projektförderung bekommen können (Kriterium Nr. 1.7.).

2. Die Gewichtung der Förderkriterien wird geändert: „Attraktivitäts“-Kriterien bisher drei-, jetzt einfach; „Teilhabe“-Kriterien bisher zwei-, jetzt dreifach; „Vielfalt“ bisher ein-, jetzt zweifach.

3. Die bisherigen Kriterien „2.2. Werbung und Marketing“ sowie „2.3. Kulturtourismus“ werden durch die Kriterien „2.2. Publikumsentwicklung“ und „2.3. Überregionale Attraktivität“ ersetzt.

4. Das Kriterium „3.3. Zugänglichkeit“ wird konkretisiert und verfeinert, damit es für Antragsteller nachvollziehbarer und für den Landschaftsverband besser anwendbar wird.

5. Es wird ein neues Kriterium „5.4. Ehrenamtlichkeit“ angefügt, das einen hohen Anteil ehrenamtlichen Engagements bei einem Projekt bzw. Antragsteller als eigenen Wert einstuft.

Weitere Förderzusagen für 2017

07.07.2017 – Der Vorstand hat eine Reihe weiterer Förderentscheidungen getroffen. Für 2017 lagen zehn Anträge vor, deren Zuschusswünsche sich auf ca. 30.000 € summierten. 12.100 € an Fördermitteln standen zur Verfügung, vier Anträge erhielten eine Zusage. Für 2018 waren bereits vier Anträge eingegangen, die eine frühzeitige Planungssicherheit benötigen; hier erhielten drei Projektträger eine vorläufige Zusage.

Prominenter Leser der „Landeskunde“

Frau Dr. Witt überreicht dem Bundespräsidenten ein Exemplar der "Kleinen Landeskunde Südniedersachsen"07.06.2017 – Auf seiner Antrittsreise in Niedersachsen besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 7. Juni 2017 mit seiner Frau Elke Büdenbender auch die Universität Göttingen. Als Erinnerung überreichte die Leiterin des Projektbüros Südniedersachsen, Frau Dr. Ulrike Witt, dem Bundespräsidenten ein Exemplar der „Kleinen Landeskunde Südniedersachsen“.